Stromdichte bestimmen mit DiLiCo current density

Optimiert für die baltic quickCONNECT fixture FC25/100. Verfügbar in drei verschiedenen Varianten

Einsatzzweck

Stromdichte- und Temperaturverteilungsmessung für die baltic quickCONNECT fixture FC25/100 der Firma balticFuelCells GmbH.

Technische Daten

Stromdichte: Bis ± 6 A
Temperatur: Bis 175 °C
Segmentanzahl: Abhängig von Version
Zellspannung 0 bis 2,5 V
Kommunikation: CAN, USB (via Adapter)
Optional: 5 x Temperaturfühler für Medienkreisläufe
PDF Datenblatt download
Anfrage senden Lieferzeit: ca. 8 Wochen

Leistungsbeschreibung

Die Produktreihe DiLiCo current density bietet durch ein neues, eigens entwickeltes Messverfahren ein völlig neues Preisniveau für Stromdichte-, Temperatur- und Zellspannungsmessung für das baltic quickCONNECT fixture FC25/100. Die drei Varianten des Messsystems bieten optimale Vorraussetzungen für den Einsatz in verschiedenen Anwendungsfällen. Egal ob hohe Stromdichten (DiLiCo HIGH CURR) oder hohe Temperaturen (DiLiCo HIGH TEMP), für beide Messbedingungen bietet DiLiCo das passende Messsystem. Die dritte Variante (DiLiCo CURR TEMP) bietet die Möglichkeit sowohl die Stromdichte- als auch die Temperaturverteilungen preiswert und präzise zu bestimmen. Alle Messgeräte dieser Produktreihe verfügen zusätzlich über eine integrierte Zellspannungsmessung. Optional können bei jeder Variante des Messsystems bis zu fünf Temperturfühler für die Medienkreisläufe angebunden werden.

Die Stromdichte- und die Temperaturverteilung visualisieren die Aktivität der Membran und erlaubt Analysen zum Design von Bipolarplatten, Dichtungen und weiteren Komponenten. DiLiCo current density bietet damit einen wertvollen Einblick in das Innere von Brennstoffzelle und Elektrolyseur.

Lieferumfang

  • DiLiCo current density Sensorschicht
  • Auswerteelektronik mit Software
  • externes Netzteil
  • Gebrauchsanweisung

Anwender

  • Anwender der baltic quickCONNECT fixture FC25/100

Warum es sinnvoll ist Stromdichten in Brennstoffzellen zu messen?

  • Identifikation partieller Unterversorgung über der Membranfläche, die nicht an der Zellspannung zu erkennen ist.
  • Erkennen von lokalen Alterungsdurchbrüchen in bestimmten Membranbereichen.
  • Zum Vergleich verschiedener Material- und Designkonfigurationen.
  • Bewertung der Kontaktwiderstände von Bipolarplatte, Gasdiffusionsschicht, Dichtung und Membran-Elektroden-Einheit für unterschiedliche Anpressdrücke des Stacks.
  • Aussagen zur Qualität der Gasverteilung von Flow Fields.
  • Optimierung von Betriebsparametern durch Bewertung und Anpassung von Zellkomponenten.
  • Identifikation von Flutungs- und Trocknungszuständen.
  • Datennutzung zur Modellbildung und -erweiterung.

Welche zusätzlichen Erkenntnisse kann die Messung der Stromdichte liefern?

Beispiel: Sukzessive Flutung der Brennstoffzelle innerhalb von 60 Sekunden bei konstanter Stromstärke nach Drehzahlsenkung der H2- Rezirkulationspumpe


Die Stromdichte der Membranbereiche am Medieneingang steigen um den Wert, den die Stromdichte Richtung Medienausgang entlang des Strömungskanals während der Flutung absinkt. Die Membran im Eingangsbereich leistet nun bis zu 600 mA/cm² (vorher 470 mA/cm²) gegenüber zirka 380 mA/cm² am Ausgang (vorher 520 mA/cm²). Ein Zusammenhang zwischen der Drehzahl der Rezirkulationspumpe und den veränderten Feuchtigkeitsverhältnissen in den Ausgangsbereichen der Flow Fields konnte abgeleitet werden.